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Herzfrequenz

run2b.com - Redaktion am 16.02.2007 - 11:41 Uhr

Die Herzfrequenz ist ein Kennzeichen der momentanen Belastung des Körpers. Je höher die Belastung für den Organismus ist, desto schneller schlägt das Herz. In absoluter Ruhe, also zum Beispiel vor dem Aufstehen im Bett, spricht man von Ruheherzfrequenz, bei maximaler Belastung von maximaler Herzfrequenz (HFmax).

Die Ruheherzfrequenz lässt sich mit zunehmender Leistungsfähigkeit senken. Bei austrainierten Läufern wurden schon Ruheherzfrequenzen von 30 bis 35 Schlägen in der Minute gemessen. Kurzfristige Veränderungen der Ruheherzfrequenz lassen auf Krankheitsursachen schließen – oder spiegeln ein Übertraining wider.

Die HFmax ist individuell unterschiedlich. In jedem Fall ist sie altersabhängig. Je älter man wird, desto niedriger ist die maximale Herzfrequenz – im Allgemeinen sinkt sie mit jedem Lebensjahr um einen Schlag pro Minute.

Die Herzfrequenz ist ein guter Parameter, um die momentane Belastung, z.B. eines Läufers, objektiv zu messen. Mit einem Brustgurt als Sender und einer Pulsuhr als Empfänger lässt sich die aktuelle Herzfrequenz problemlos bestimmen. Bei einem langen Dauerlauf sollte die Herzfrequenz nicht höher als 65 – 75 % der HFmax liegen. Um die optimalen Herzfrequenz-Bereiche zur Trainingssteuerung zu ermitteln, empfiehlt sich eine Leistungs-Diagnostik mit Laktatstufentest.



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